Mein Block – Wohnraum Lichtenberg

Wir konzentrieren uns bei diesem Projekt auf das Wohngebiet Frankfurter Allee Süd, dass sich etwa sechs Kilometer östlich des Alexanderplatzes befindet, und besonders durch seine Plattenbau-Großsiedlung gekennzeichnet ist.

Ab 1771 entstand hier die erste Straße, die heutige Frankfurter Allee. Einige alte Gebäude blieben erhalten wie etwas die katholische Kirche St. Mauritius von 1892.
Zum Ende des Zweiten Weltkrieges wurde ein Großteil der Häuser zerstört.

Längstes Wohnhaus
 Fotoquelle (Schw-Weiß): wikipedia; Horst Sturm / Deutsches Bundesarchiv – Das längste Wohnhaus in Ost Berlin – kurz vor der Fertigstellung 1973 und heute. Es befindet sich an der Ecke Gürtelstraße / Frankfurter Allee, ist 350 Meter lang und umfasst mehr als 500 Wohnungen.

(Hier ein Audiotext von uns über die Geschichte von Berlin-Lichtenberg)

Bis in die 1960er Jahre war das Gebiet relativ locker bebaut mit einzelnen Wohnhäusern und vielen Kleingärten. Ende der 60er wurde im Berlin der DDR dringend neuer Wohnraum gesucht. Deshalb wurde entschieden, im Gebiet der Frankfurter Allee ein großes Neubauviertel zu bauen, das für 16.000 Einwohner geplant war. Der Bau der Großsiedlung begann 1969.

Heute leben im Wohnviertel viele ältere Menschen, Familien und auch Migranten.

Platte
Transport von Großtafeln in Karl-Marx-Stadt 1975. Statt der „Stein-Auf-Stein-Methode“ wie bei üblichen Bauvorhaben konnte hier effizienter gearbeitet werden. Foto-Quelle: Deutsche Fotothek.